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Willkommen!

In Kürze finden Sie hier vielerlei Informationen über meine Tätigkeit als Musik- und Physiotherapeut. Haben Sie Fragen oder möchten Sie mehr dazu wissen? Schreiben Sie mir doch einfach: info@wolfgangfasser.ch

Physiotherapie
Meine selbständige Tätigkeit führe ich in den Praxisräumen an der Treichlerstr.5 in Zürich aus. Als Mitglied des Schweizerischen Physiotherapeutenverbandes, eingeschrieben im Register des Roten Kreuzes und Mitglied der M.A.C.P (Manipulation Association of Chartered Physiotherapists, London), orientiere ich mich an der aktuellen Berufsordnung und deren Ethikcodex. Meine Praxisbewilligung gilt in den Kantonen Zürich und Glarus und ich bin berechtigt, die erbrachten Leistungen über die Krankenkassen abzurechnen. Meine physiotherapeutische Arbeit konzentriere ich auf die Untersuchung, Beurteilung und Behandlung von Patienten mit neuro-muskulo-skelettären Störungen, psychosomatischen Beschwerden, sowie der Begleitung von Patienten während und/oder nach schweren Krankheiten.

Physiotherapeutische Supervision
In Einzel- oder Gruppenstunden biete ich Fall-zentrierte Supervision an. Diese Stunden finden in meiner Praxis oder in den Räumen der Teilnehmer/Organisatoren statt. Die Supervisionsgruppen sind stets Kleingruppen und ermöglichen so eine gute, Lösungs-orientierte Bearbeitung der aktuellen persönlichen und fachlichen Themen.

Dozententätigkeit
Seit 1996 unterrichte ich regelmäßig an der Schule für angewandte Naturheilkunde in Zürich, für deren Studierende ich auch die Praxiswochen im italienischen Poppi organisiere und durchführe. Die von mir unterrichteten Kernthemen sind: Wahrnehmung in der therapeutischen Begegnung, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten, integratives Denken und Handeln in der angewandten Naturheilkunde und Fall-zentrierter klinischer Unterricht.
Von 1994 bis 2005 unterrichtete ich an der Academia Arte-Musica, dem Tessiner Klanghaus in Loco. Das Angebot dieser Kurse erstreckte sich von der therapeutischen Anwendung des Klangbettes bis hin zu musiktherapeutischer Selbsterfahrung zum Thema „Körper-Stimme-Klang.“
Im heilpädagogischen Bereich und im Behindertenwesen leite ich ein- und mehrtägige Fort- und Weiterbildungskurse zu verschiedensten Themen. Diese Kurse werden von den jeweiligen Institutionen und Fachverbänden organisiert.
Seit 2002 unterrichte ich regelmäßig diplomierte Physiotherapeutinnen und Ärzte des Zentrums für interdisziplinäre Therapien von Dr. med. Kurt Mosetter in Konstanz.

Seit 2004 leite ich Unterrichtsgruppen an der Schule für interdisziplinäre, ressourcenorientierte Therapie (SIRT) in Wila. Diese didaktische Tätigkeit bezieht sich auf die musiktherapeutischen Elemente in der körper-, heilpädagogisch- und psychotherapeutischen Arbeit.

Musikalische Darbietungen und Konzerte
Als Sopransaxophonist gehöre ich seit 1998 zur Musikgruppe "Shalom Klezmer". Wie der Name erahnen lässt, beschäftigt und fasziniert uns die Klezmermusik: Alte und neuzeitliche jüdische Volksmusik aus dem Osten, und ganz besonders chassidische Volksweisen. Wir treten in Konzerten, an Hochzeiten und anderen zeremoniellen Anlässen auf und beteiligen uns an Musikfestivals in der Schweiz und in Italien. Als Life-Musikgruppe bereichert "Shalom Klezmer" meine Musiktherapie-Selbsterfahrungsseminare zu den Themen des Hörens und der aquatischen Musiktherapie.
Konzerthinweise finden Sie unter dem Link „News“. Wenn Sie direkt informiert werden möchten, nehme ich Sie gerne in die Shalom-Klezmer Mailingliste auf. Bitte schreiben Sie dafür an:info@wolfgangfasser.ch

Erlebnisorientierte Hörpädagogik
Im Tessiner Klanghaus in Loco führe ich, gemeinsam mit Bardo Jaeger, in Wochenseminaren Horch- und Klangerfahrungsausflüge durch. Dabei wandern wir lauschend durch die Tessiner Landschaft und lernen die Welt der Bio-, Geo- und Anthrophonie, also der Klanglandschaft (Soundscape) kennen.
Im toskanischen Poppi führe ich regelmäßig Abend- und Nacht-Horch-Gänge (Soundwalks) durch. In der faszinierenden, wilden Natur begegnen wir lauschend einer reichen Vogelwelt und vielen Tieren. Vom Schreckruf des Rehs bis hin zum Heulen des Wolfes bietet sich eine reiche Palette von Tierstimmen an.
Innerhalb des Jahresprogramms der Jugendbewegung von Romena (Toscana) leite ich 7-tägige Wanderungen von Assisi nach Romena. Dabei versuchen wir, in einen natürlichen Rhythmus einzutreten und lauschen, spüren, schauen und bewegen uns in der Natur.
Als Mitdenker und Mithörer beteilige ich mich an der Realisation des Bergeller Klanggartens in Stampa, einem faszinierenden Projekt unter der Leitung von Tonmeister Prof. Jürg Jecklin und Marco Giacometti. (www.castelmur.ch)

Musiktherapie
Die musiktherapeutische Tätigkeit führe ich sowohl in der Schweiz als auch in Italien durch.
Als ordentliches Mitglied des Schweizerischen Fachverbandes für Musiktherapie SFMT und registrierter Musiktherapeut, Dozent und Supervisor beim italienischen Berufsverband für Musiktherapie AIM, orientiere ich mich an den geltenden Berufsordnungen und Ethikcodexen.
Im Folgenden beschreibe ich einige der Schwerpunkte meines Tätigkeitsfeldes Musiktherapie.

Musikalisches Angebot:
Aktivitäten

Mit meinen Aktivitäten möchte ich zwischenmenschliche Kommunikation und das Beziehungsgeschehen allgemein fördern. Die Musik ist dabei integrativer Bestandteil künstlerischen Ausdruckes und dient der Förderung von Beziehung zu Sprache, Bewegung, Schrift, Bild und Form.
In Einzel-, Kleingruppen- und Gruppenlektionen biete ich verschiedenste musikalisch-kreative Themengebiete an.
Die einzelnen Unterrichts- und Behandlungsmodule sind vorwiegend erlebnisorientiert und zeitlich und thematisch auf die Bedürfnisse der Lernenden abgestimmt.

Ascolto/Zuhören
In spielerischer Weise können Hörgewohnheiten entdeckt und erweitert werden - sowohl die globalen, als auch die spezifischen Kompetenzen des Hörens -
ausgehend vom Horchen in der Natur, über den Dialog mit dem ganzen Körper, bis hin zum vertieften, gesamtheitlichen Hörerlebnis eigener oder fremder Musik.

Horchwanderungen durch die Klanglandschaft
In allen Jahreszeiten biete ich geführte Horchwanderungen (Soundwlks) in der idyllischen Landschaft der Gegend um Poppi an. Gemeinsam lauschen wir hinein in die rurale Klanglandschaft (Soundscape) und entdecken Stimmen, Rufe und Melodien der Tiere, des Windes und des Wassers. Durch diese Erlebnis-orientierte Hörpädagogik öffnen sich uns neue Zugänge zu der uns umgebenden Natur.
Von besonderer Faszination sind die nächtlichen Hörwanderungen. Sie hinterlassen unvergessliche Eindrücke. Die begangenen Wege sind von leichtem bis mittlerem Schweregrad. Gute Wanderschuhe sind notwendig.
Die urbane Klang- und Geräuschwelt ist eine nicht minder entdeckenswerte Sphäre.
Mit Mikrofon und Tonband unterwegs zeichnen wir Geräusche und Stimmen auf und erkennen die "Zeit- und Klangkompositionen" des Alltags.
In kreativem und spielerischem Umgang mit diesen Aufnahmen entstehen dann Soundscape-Arts und somit ein neuer Bezug zur Welt, in der wir leben.

Leibmusikalische Erfahrung
Mit verschiedensten Instrumenten - speziell mittels archaischer Klangkörper - eröffnen wir unser Bewusstsein der leibmusikalischen Erfahrung und dem körperlichen Mitpartizipieren von Sprache und Musik.
Diese Integrationsaktivität vertieft das musikalische Erleben und fördert sowohl die Sprache und das Hören, als auch das musikalische Empfinden und den Ausdruck.
Darüber hinaus gelangen wir dadurch auch zu einer Differenzierung des Körperschemas und zu Bewusstheit von Spannung und Bewegung.

Sonor- musikalischer Dialog
Mit technisch einfach zu spielenden Instrumenten und der eigenen Stimme begegnen wir uns im sonoren Dialog als kommunizierende Partner.
Musik als Medium: Ein nonverbales Mitteilen und Zuhören, ein Verstehen auch über die Möglichkeiten der Sprache hinaus.
Diese Aktivitäten gestalte ich als Partner- oder Gruppenübungen.
Das Erlebte kann anschließend mit anderen kreativen Medien verarbeitet und vertieft werden.


Interplay - Freie Improvisation

Musizieren für sich, aber vorwiegend in der Gruppe, durch freies, spontanes Improvisieren: Improvisation wird zum richtungsweisenden Begriff und führt uns über das musikalische Geschehen hinaus zu Sprache, Geste und Bewegung. Wir übernehmen Impulse und fördern unsere expressiven kommunikativen Fähigkeiten. Es wird eine Vielfalt an Instrumenten zur Verfügung gestellt: Kleine, große, leise und laute, einfache und auch schwieriger zu spielende.
Diese Erlebnis-orientierte Aktivität benötigt weder musikalische noch instrumentale Vorkenntnisse seitens der Teilnehmer.

Klang und Stille
Die Erfahrung der Stille in und um uns, ist eine der Grundlagen ausgeglichener Befindlichkeit und führt zu positiven Bewältigungsarten von Stress und Kümmernis.
In musischer Atmosphäre lernen wir uns effizient zu entspannen, Stille, Klänge und Musik als heilvolles Potential zu erkennen und das Erlebte auszutauschen.

Meine Stimme - Kreatives Entfalten und Gestalten der eigenen Sprache.
Unsere Sprache ist eines der bevorzugten Kommunikationsmedien und bleibt uns dennoch oft so unbekannt. Für Sprach- und Gesang-Interessierte, Scheue und Sprechunsichere offeriere ich vokale Entdeckungsreisen - ein vielseitiger Tummelplatz. In dieser lustvollen und spielerischen Arbeit wird das Spielen mit der Stimme zum Spaß und ermutigt zu neuen Erfahrungen.

Massage und musikalische Zärtlichkeit in der Familie
Die klassische Massage kann einfach mit unserer Stimme und Musik verbunden und bereits mit wenigen Kenntnissen positiv und erholungsfördernd im Familien- und Freundeskreis angewendet werden. Dabei bekommt der kommunikativ-beziehungsmäßige Wert dieser re-kreativen Aktivität besondere Bedeutung. Dieses Angebot vertiefe ich auf Wunsch gerne in Einzelstunden. Es eignet sich auch sehr gut für Gruppenaktivität (maximal 8 TeilnehmerInnen).

Körperklang und Klangkörper - Ein zentrales Thema im Instrumentalunterricht.
In körperlich ausgerichteten Aktivitäten explorieren wir unsere Beziehung zum Instrument und dessen Spiel und harmonisieren beides, um zu höherer Ökonomie unserer Kräfte und unserer Aufmerksamkeit zu gelangen.
Dieser Unterricht ist im speziellen an Musizierende gerichtet - zur Prävention oder bei schon vorhandenen körperlichen Schwierigkeiten wie Sehnenscheidenentzündungen etc.
Dabei wird der Unterricht auf die grundsätzlichen Aspekte des Körper-Instrument-Verhältnisses zentriert und die spezifischen Aspekte dem jeweiligen Instrumentalpädagogen überlassen. Weitere dazugehörige Themen: Performance-Stress, Spiel, Musik und Atmung, konzentrative und fluktuierende Aufmerksamkeit, ganzheitliches Hörerlebnis, Raum- und Körperwahrnehmung, Interplay. Diese Angebote sind für alle Interessierten offen und sind an jede Stufe von Fähigkeiten und Kompetenzen anpassbar.
Dies ermöglicht eine erwünschte Integration von Kindern und Erwachsenen, mit und ohne Handicap, von Musizierenden und Zuhörenden, von Sprachgewohnten und Schweigenden, von Kreativen und kreativ-Werdenden jeden Alters, unterschiedlicher Kultur und Herkunft.

An wen richtet sich das Angebot?
Mein musiktherapeutisches Atelier soll als Begegnungsort mit integrierender Funktion verstanden werden. In programmierten Aktivitäten kann das gemeinsame Schaffen in einem festen Beziehungskontext vertieft werden. Die offenen Aktivitäten ermöglichen einen spontanen und freien Zugang zum Angebot.
Es können sich Einzelne und auch Gruppen zu den Kursen anmelden. Der Kursinhalt wird, je nach Bedürfnissen der Teilnehmer, an die Gruppe angepasst.
Mein Angebot ist für alle da.
Sozialen und kreativen Minderheiten, sowie außerordentlichen Ereignissen möchte ich ganz besondere Aufmerksamkeit schenken.

Speziell angekündigte Abendkurse zu den verschiedensten Themen erstrecken sich über zwei Monate mit je einer Begegnung in wöchentlichem Abstand. Die Teilnehmerzahl dieser Gruppen beträgt maximal 8 Personen.
Ich werde alle kreativen und didaktischen Anlässe regelmäßig unter dem Link „News“ veröffentlichen und nehme gerne Anmeldungen für Kurse entgegen.

Lektionen, Spielabende und Darbietungen werden je nach Gelegenheit kurzfristig angekündigt.

Mit wem und mit welchen Institutionen arbeite ich zusammen?
Ich möchte Projekte realisieren in Zusammenarbeit mit außenstehenden Gruppen und Institutionen, wie Musikschulen, Organisatoren für kreative oder fachliche Kurse, Schulen und Gemeinden, Tageszentren für Behinderte, freischaffende Musiker und Künstler etc.
Zusammenarbeit ist auf allen Stufen willkommen - als Quelle der Erneuerung und gegenseitiger Anregung!


Zürich, im Januar 2007





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