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Physiotherapie in Lesotho Physiotherapie
Weiterbildungsprojekt neu gestartet.
Die Physiotherapieaktivität in Paray möchte auch physiotherapeutisch Tätige in anderen Spitälern Lesothos ansprechen und unterstützen. In 2009 konnten 3 Newsletter publiziert und an die 20 Mitglieder der Paray Physio Study Group versandt werden. Dank der modernen Medien ist es möglich, regelmässige Kontakte mit den Physiotherapeutinnen von Paray zu pflegen und fachliche Themen auszutauschen. Zu meiner Freude beginnt sich in der Schweiz und in Deutschland ein solidarisches und freiwilliges „Expertennetzwerk“ zu bilden, das uns in der physiotherapeutischen Arbeit in Paray mit fachlichen Kenntnissen unterstützt. Es ist vorgesehen, dass die Weiterbildungstätigkeit in Paray für mind. 10 Jahre regelmässig durchgeführt wird und sich mit den aktuellen Entwicklungen des Gesundheitswesens in Lesotho auseinandersetzt. Ein aktuelles Thema ist die mögliche Integration über einen Zertifizierungsprozess der Physiotherapie – Krankenpflegerinnen in die bestehende Struktur des Gesundheitswesens. Moderne Anforderungen für die berufliche Weiterbildung stossen auf die herkömmliche und einzig zur Verfügung stehende Ausbildung am Arbeitsplatz.
Zur Zeit befindet sich Frau Elisabeth Huber, dipl. Krankenschwester und ausgebildet in Basis Physiotherapie, mit ihrem Mann (leitender Arzt) in einem Solidarmed Einsatz am Seboche Hospital, Lesotho. Sie behandelt regelmässig Patienten im Spital und Ambulatorium, gelegentlich auch auf Aussenstationen. Durch tel. Kontakt sind wir in der Lage aktuelle Fragen zu besprechen. Die Schweizerische Organisation für Entwicklungszusammenarbeit Solidarmed initiierte 1987 ein 7-jähriges Physiotherapie Weiterbildungsprojekt in Paray an welchem neben mir auch Frau Margot Stöckler und Herr Markus Honegger teilnahmen. Die aktuellen Tätigkeiten sind auf der Basis meiner persönlichen Zusammenarbeit als Freiwilliger und von der Spitalleitung von Paray getragen. Erfreulicherweise hat sich eine Solidaritätsgruppe um dieses Non-Profit-Projekt gebildet, worüber ich sehr dankbar bin. Für den regelmässigen Informationsaustausch mit dem Solidarmed Büro in Luzern, dem Solidarmed Landeskoordinator in Lesotho, den sich im Einsatz befindenden Ärzten und der Christian Health Association of Lesotho danke ich sehr. Mehr Informationen und Neuigkeiten finden Sie nach meiner Rückkehr von Lesotho im Januar 2010. Wolfgang Fasser
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